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DRK-Flüchtlingshilfe Brandenburg

Tierschau in Doberlug-Kirchhain

Im Freizeitsaal der Erstaufnahmeeinrichtung in Doberlug-Kirchhain herrscht ein fröhliches Gescharre, Gegacker und Geschnatter. Mittendrin steht DRK-Mitarbeiter Bodo Heinze.

Tierschau in Doberlug-Kirchhain

Im Freizeitsaal der Erstaufnahmeeinrichtung in Doberlug-Kirchhain herrscht ein fröhliches Gescharre, Gegacker und Geschnatter. Mittendrin steht DRK-Mitarbeiter Bodo Heinze. Der 54-Jährige ist seit 2015 technischer Leiter der Erstaufnahmeeinrichtung. Vor einigen Wochen hat er gemeinsam mit seiner Kollegin Maren Zankel den Plan gefasst, mit Geflügel- und Kaninchenzuchtvereinen aus der Umgebung eine Tierschau für die Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung auf die Beine zu stellen. „Mit der Haltung von Tieren verbinden viele Menschen Themen wie Heimat, Familie und Frieden. In Gesprächen mit unseren Bewohnern merke ich immer wieder, wie viele positive Erinnerungen das Thema bei ihnen weckt“, sagt Heinze.

Mit den Zuchtvereinen Kirchhain, Gräfendorf, Herzberg und Falkenberg/Elster finden Heinze und Zankel kurz darauf professionelle Mitstreiter für ihre Idee. Auch die DRK-Sozialbetreuung ist sofort begeistert und kümmert sich um das Rahmenprogramm. 15 Rassegeflügelarten und 12 Kaninchenrassen können die Bewohner begutachten. Hamburger Zwerghühner, Wolga Positurtümmler, Orientalische Roller und Lausitzer Elsterpurzler – die flauschigen und gefiederten Gäste sind international. „Wir zeigen hier regionales Kulturgut, aber auch viele ausländische Rassen“, sagt Heinze.

Bei Eibroten, Tee und Kaffee basteln die großen und kleinen Besucher Tiermasken, üben sich in sorbischer Eierbemalung und kommen dabei ins Gespräch. Ein albanischer Bewohner berichtet von Hühnern und Kaninchen, die in seiner Heimat unglaubliche Schwergewichte erreichen. Ein anderer erzählt von Hahnenkämpfen und klärt darüber auf, welchen Wert die Tradition in seinem Heimatland hat.

Tiere sind beruhigend, schenken Zuversicht und schaffen Verbindung, da ist sich das Team der Haustechnik einig. Vor eineinhalb Jahren haben die Mitarbeiter bereits ein Zwergwidderpärchen angeschafft, das im Werkstattgebäude sein Revier bezogen hat. Die Kinder der Einrichtung unterstützen die Haustechnik bei der Pflege und Fütterung. Und es gibt noch weitere Pläne: „Eine Freilandvoliere, geschützt unter Bäumen, in der man einen Stamm Hühner hält. Ergänzt durch lebensgroße Holzfiguren, die einen Bauernhof darstellen. Das wäre toll!“, sagt Heinze.

 

Ein großes Dankeschön geht an die Zuchtvereine und Mitarbeiter, die die Tierschau ermöglicht haben sowie an die Firmen Landhandel Höhne und Baustoffhandel Kiesewetter-Mammitsch für das Sponsoring.

Spenden wie zum Beispiel Material für Zaunbau, Stallzubehör oder eine kleine Brutmaschine nimmt die DRK-Haustechnik der Erstaufnahmeeinrichtung gerne entgegen.